Matcha-Schale beige mit ziegelfarbigem Verlauf
Eine etwas andere Matcha-Schale in eigenwilliger weicher Farbgebung. Morgenröte über Talnebel, ein Wintertag am Morgen.....wollen wir es mal nicht übertreiben. Doch ungewöhnlich ist die Glasur schon. Ein helles beige vom Fuß geht in etwa der Mitte des Schalenkörpers in eine wolkige, ziegelfarbige, mit graubräunlichen Lichtern durchsetzte Glasur über. Die Chawan hat die klassische gerade Form von Raku-Schalen, deren Größe. Auch der Scherben wirkt porös, ist aber wohl etwas verdichteter. Denn, die Schale klingt sogar etwas beim leichten Anstoßen (nicht nachmachen!). Dafür wirkt die ganz fein gesprungene Glasur sehr zart und scheint bei leichtem Druck schon weitere Sprünge zu bekommen. Also doch eine zarte Schale, passend zu Ihrer Farbigkeit. Über den Keramiker oder Keramikerin ist nichts bekannt. Die Tomobako (Holzkiste) ist zwar mit einem Stempel versehen, der auf einen Brennofen schließen könnte. Doch Genaues ist nicht zu sagen. Auch hat die Box keine Führungsöffnung für das eventuelle Band zum Verknoten. Genau, ist nämlich auch nicht dabei*. Immer hin gibt es für diese feine Matcha-Chawan einen sie schützenden Holzkasten (der aber nicht original sein muß). Immerhin.
H 8 cm x D 12,0 cm, Gewicht Schale alleine 0,309 kg. Signiert. Mögliche leichte Gebrauchspuren, die in der Gestaltung jedoch nicht auffällig sind. Holzkiste ohne Schnürung, Deckel leicht verzogen H 11,0 cm x B 15,3 cm x T 15,2 cm
*ujitaba wird die Tomobako jedoch bei einem Verkauf mit dem klassischen Band versehen und verknoten. Klar doch.

